Letztes Feedback

Meta





 

Über

Kochen, Backen, Cocktails & manchmal auch Sonstiges... that´s all!

Naja, fast jedenfalls.

Ilse ist der Name meiner Oma, von der ich Kochen & Backen gelernt habe. Das Cocktail trinken hat sich irgendwann von selbst eingestellt. Daneben interessiere ich mich für eine Menge Themen, die sicher auch irgendwann mal auftauchen.

 

Viele Spaß beim Lesen!

Alter: 36
 


Werbung




Blog

Neues Essgefühl

Irgendwie habe ich Bock abzunehmen. Mich wochenlang durch diverse Diätprogramme gequält, mich bei einem Online Abnehmprogramm angemeldet und ein Buch von Sondry Ray gekauft. Das gibt’s so gar nicht mehr, aber ein großer Online-Versandhandel bietet ja auch gebrauchte Produkte an :-)


Die gute Frau Ray berichtet von allerlei Dingen, die zum Abnehmen beitragen können. Die Kapitel rund um Rebirthing und Glauben habe ich ausgelassen. Aber die Kapitel um Liebe und Verstehen, warum man zunimmt, habe ich umso genauer gelesen.

Das ist witzig: so habe ich schon mal Gewicht verloren und bin richtig fit geworden. Also nicht durchs Abnehmen, sondern durch Sport! Das kommt bei mir immer automatisch zusammen. Wenn ich viel Sport mache, verändern sich auch automatisch meine Essgewohnheiten.

Also: neuer Start. Und ich hab richtig Bock drauf.


Die letzten Tage sind erwartungsgemäß total entspannt verlaufen. Schon komisch, wenn man sich nicht mehr kasteien muss! Also habe ich alles gegessen, wodrauf ich Lust hatte: Döner, Burger, Gyros, Sushi... und plötzlich: Salat, Ofengemüse, Obst :-)


Die Waage habe ich verbannt. Wenn ich zunehme, merke ich das auch an den Klamotten. Und, wie groß die Zahl auf der Waage ist, ist eigentlich unerheblich, wenn ich mich wohlfühle. Ein Wohlfühlgewicht (-aussehen) habe ich zwar noch nicht, aber auch dazu muss ich mich nicht wiegen.


Nun vergeht leider mit der Zeit auch meist das gute Gefühl zum vernünftigen Essen und ich frage mich nach weiteren 2 Wochen: kann das überhaupt nochmal klappen? Bin ich zu ungeduldig? Abgenommen habe ich noch nicht wirklich viel, aber eben auch nicht mehr zugenommen. Frau Ray behauptet ja, dass man nur zu seinem wirklichen Wohlfühlgewicht kommt, wenn es auch wirklich möchte. Und zugegeben, so unwohl fühle ich mich mit meinem Gewicht gar nicht.

Wenn ich bedenke, wie viel weniger ich wiegen würde, wenn ich das ganz Junkfood über die Zeit vermeiden würde. Wahrscheinlich gut und gerne 5 Kilo. Das behaupte ich jetzt so, nachmessen kann ich es ja jetzt nicht :-)


Ich habe aber die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich das gute Gefühl zum Vernunftessen bald wieder einstellt. Und ich dann eeeennndlich wieder in meine geliebten Jeans passe!

18.6.12 22:01, kommentieren

Werbung


Wir grillen

Es herrscht absolutes Lockwetter. Sonnenschein, kaum Wind und strahlend blauer Himmel... leider aber nur 15 Grad. Egal! Wir grillen trotzdem. Angrillen war bereits Mitte März, als das Wetter schon mit frühlingshaften 18 Grad frohlockte und man sich ohne dicken Pulli und vermummt gemütlich auf dem Balkon tummeln konnte.


Aber es hilft alles nichts, das Fleisch soll auf den Grill, 15 Grad Celsius hin oder her.

Ganz spontan fahren wir dann doch mit Freunden in den Park und stellen den Mini-Holzkohlegrill auf. Die Sonne hat sich allerdings auf dem Weg schon in den Feierabend begeben. Mmmhhh... so kalt kann es doch gar nicht sein?!

 

Für mich gibt es wieder das ganz großartige Rumpsteak vom Metzger meines Vertrauens. Herrlich abgehangen und von schöner Farbe... mmmhh ich könnte jetzt schon reinbeißen!

Auf dem kleinen Holzkohlegrill machen es sich noch Berner Würste, Käsebratwürste und Nürnberger Würste breit.




Als Beilage sind mit in den Park gekommen: Kräuterbutter, Brot und Feta-Rohkost-Salat. Das Rezept aus dem ersten Blogbeitrag habe ich von einer guten Freundin und kann seitdem gar nicht mehr genug von dieser Kombination bekommen.


Mittlerweile fröstelte es etwas, weil die Sonne schon hinter den Häusern verschwunden ist und wahrscheinlich das Thermometer die 15 Grad nur noch streift, aber der Gedanke an frisch gegrilltes Fleisch mit leckerer Kräuterbutter hält mich warm. Naja, vielleicht auch eher die Nähe zum Grill.


Leider habe ich es nicht geschafft, ein Bild mit dem gesamten Gericht vor die Linse zu bekommen. Als es hieß: „Guck mal! Ist dein Steak so gut?“

Da gab es für mich leider kein Halten mehr: Brot & alle weiteren Beilagen hatten schon den Weg auf meinen Teller gefunden. Und als mir wieder der Gedanke kam, hey, du musst ein Foto machen, da war es schon zu spät:

 

 

 

Hier das Rezept für die Butter:

 

200 g Butter, schön weich

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Schnittlauch

1/2 Bund Basilikum

Salz & frisch gemahlener Pfeffer

Saft einer halben Zitrone

3 Knoblauchzehen

 

Alle Kräuter schön klein hacken und mit der weichen Butter verrühren. Dann mit Knoblauch, Zitronensaft sowie Salz & Pfeffer abschmecken. Eine Freundin gab mir den Tip noch etwas Worcestersauce dazu zu geben. Das ist lecker und gibt irgendwie den gewissen Pfiff!

 

Erkenntnis des Tages: öfter mal etwas Neues wagen!

14.4.12 19:12, kommentieren

der erste Beitrag


Der erste Beitrag muss was ganz besonderes sein! Also überlege und schreibe ich seit zwei Wochen an grandiosen und überragenden Rezpten. Zur Auswahl stehen mittlerweile Hühnchenspieße mit chrunchy-Erdnuss-Sahne Sauce und Duftreis, geschmortes Rinderfilet mit Buttermöhren und Kartoffelpüree oder auch Kalbsbäckchen mit Beilagen...

Aber irgendwie lese ich alles zu oft, zu schön, zu viel. Also möchte ich doch lieber etwas einfaches machen. Ist mir zurzeit sowieso lieber. Der Frühling frohlockt schon, die Bügelwäsche muss langsam gemacht werden, sonst hab ich bald nichts Vernünftiges zum Anziehen und nach 9 Stunden Arbeit ist mir auch nicht mehr nach 5 Stunden geschmortem Rinderfilet.


Ne, heute ist Einfachheit und jetzt ist vorallem Hunger!


Ein Blick in den Kühlschrank verrät auch gleich: hier gibt’s nichts Glamuröses zu holen.

Neben den Üblichkeiten, wie Senf, Ketchup, Eiern, Bier und Leberwurst finde ich also eine rote Paprika, eine halbe Gurke, einen halben Feta und zwei Cabanossis.


Aus der Paprika und der Gurke schneide ich kleine Stücke und würze alles mit Salz und Pfeffer. Etwas Olivenöl, etwas Sonnenblumenöl und Essig (ich habe Balsamico genommen) sowie der gewürfelte Feta dazu und durch rühren. Alles gute 10 Minuten ziehen lassen. Ein einfacher und schneller Salat, herrlich für einen eher durchwachsenen Fernsehabend und den großen Hunger!


Was ich mich frage:

Wo ist wohl der Unterschied zwischen weißem und dunklem Balsamico? Die Farbe??

Also Wiki jedenfalls beschreibt es so. Und auch sonst habe ich nur Seiten gefunden, auf denen es nur den Farbunterschied gibt. Deswegen zwei Sorten kaufen? Nö, kommt für mich nicht infrage. Den billigen Balsamico Essig kaufen aber auch nicht. Ich bin zwar keine typische Biokäuferin, aber mein Bewusstsein für Lebensmittel hat sich in den letzten Jahren doch deutlich verändert.

 

 

 

11.4.12 23:16, kommentieren